Panasonic HDC-SD40EG
Mit dem HDC-SD40EG veröffentlicht der bekannte Elektronikhersteller Panasonic einen HD-Camcorder, welcher nach den Aussagen des Unternehmens in sämtlichen Bereichen Spitzenwerte erzielen kann. Das äußere Erscheinungsbild fällt für HD-Camcorder besonders kompakt aus, wobei eine ergonomische Passform des Griffs für einen sicheren Halt während des Betriebs sorgt. In unserem ausführlichen Test haben wir das Gerät auf sämtliche Schwachstellen hin überprüft und stellen heraus, ob der Panasonic HDC-SD40EG den hoch angesetzten Werbeversprechen des Herstellers gerecht werden kann.
Technische Spezifikationen des Panasonic HDC-SD40EG
Bevor man die Funktionalität sowie das mögliche Einsatzgebiet dieses HD-Camcorders überprüft, müssen zu Anfang alle technischen Details in Augenschein genommen werden. Das besagte Modell verfügt über einen SD-Karten-Slot, welcher es ermöglicht, das interne Speichervolumen beliebig aufzustocken. Dies ist vonnöten, da nur so auch über längere Zeiträume Videos in gestochen scharfer HD-Qualität aufgezeichnet werden können. Ein integrierter 17-facher optischer Zoom stach uns bei dem Testdurchlauf unmittelbar ins Auge. Dank einer hochwertigen Verarbeitung aller Komponenten können selbst weit entfernte Objekte problemlos herangezoomt werden, ohne etwaige Verluste bei der erreichbaren Bildqualität in Kauf nehmen zu müssen. Mit einer Bildschirmdiagonalen von 6,7 Zentimetern, was einer Größe von 2,7 Zoll entspricht, bietet das Display optimale Voraussetzungen, um die aktuell aufgezeichneten Fotos oder Videos einwandfrei erkennen zu können. Das in sich stimmige Gesamtpaket wird durch einen professionellen Bildstabilisator abgerundet. Dank eines Gewichts von gerade einmal 169 Gramm lässt sich der Panasonic HDC-SD40EG problemlos verstauen und transportieren. Aber auch der Akku überzeugte uns. Mit einer Ladung konnte das Modell für 135 Minuten für Videoaufzeichnungen eingesetzt werden. Mit einer maximalen Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln werden alle Darstellungen in HD-Qualität auf die Speicherkarte gebannt. Für erstklassige Fotos und Videos zeichnet sich neben dem optischen Bildstabilisator Power OIS mit Aktiv-Modus vor allen Dingen die intelligente Automatik sowie der optische Zoom verantwortlich. Bei schlechten Lichtverhältnissen kann eine LED-Videoleuchte zugeschaltet werden.
Die Vor- und Nachteile
In unserem Test fielen uns jedoch auch einige Negativ-Punkte des Panasonic HDC-SD40EG auf. Hierzu zählt beispielsweise die letztlich erreichbare Bildqualität, welche für einen HD-Camcorder dieses Preissegments in manchen Situationen ordentlicher ausfallen könnte. So leidet das aufgenommene Bild unter einem für das Auge wahrnehmbaren Rauschen. Auch das zuvor erwähnte LED-Licht kann in einem solchen Fall nicht mehr viel ausrichten. Lediglich bei einer äußerst geringen Entfernung sorgt die besagte Komponenten für eine Verbesserung der Bildqualität. Wenn jedoch gute Lichtverhältnisse vorherrschen, überzeugt der Camcorder auf ganzer Linie. Allerdings können auch hier leichte Kompressionsartefakte nicht vermieden werden, wenn die höchsten Qualitätskonfigurationen gewählt wurden. Weitere Vorzüge finden sich in der durchweg intuitiv vonstatten gehenden Handhabung. Selbst technisch weniger versierte Personen finden sich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase zurecht und können die gewünschten Aufnahmen mühelos bewerkstelligen. Ein vom Hersteller spendierter intelligenter Automatikmodus sorgt darüber hinaus dafür, dass man auch unter gewöhnlichen Bedingungen passable Aufnahmen tätigen kann.
Das Fazit
Wer sich für den Panasonic HDC-SD40EG entscheidet, erhält einen HD-Camcorder, welcher sich leicht bedienen lässt und zusätzlich über ein gestochen scharfes Bild bei herkömmlichen Lichtverhältnissen verfügt. Es bleibt jedoch zu sagen, dass sich bei Dämmerung und Dunkelheit Schwächen zeigen.